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Kamerun (1989)
Wirtschaft, Kolonialismus, Menschenrechte, Sklaverei, Afrika, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, Europäer
Zusammenfassung_DE: Der dargestellte Schulbuchausschnitt ist ein Kapitel über Sklaverei. Diese wird als eine Praxis beschrieben, die bereits vor dem 16. Jahrhundert weltweit üblich gewesen sei. Das Kapitel behandelt die afrikanische Sklaverei. Zu Beginn erwähnen die Autoren zwar, dass sowohl Europäer als auch Araber Sklaven hielten, im weiteren Verlauf fokussiert die Darstellung aber nur die europäischen Praktiken (einschließlich der Sklaverei in den Amerikas). Es werden die Hauptregionen und beteiligte Akteure, zu denen nicht nur Europäer, sondern auch afrikanische Chiefs zählten, vorgestellt und die Grausamkeit wird besonders hervorgehoben. Diese Darstellung wird durch Abbildungen unterstützt, beispielsweise von der Beladung eines Schiffes zum Transport von Sklaven nach Amerika. Mehrfach weisen die Autoren darauf hin, dass Sklaven die Rechte anderer Menschen vorenthalten wurden. Diese Lage habe sich bis heute nicht überall vollständig verbessert. Als Folgen der Sklaverei zählen sie gewalttätige Konflikte in Afrika sowie einen starken Bevölkerungsrückgangauf, der sich sehr negativ auf die Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft ausgewirkt habe. Zudem weisen Fomenky und Gwanfogbe darauf hin, dass auch heute noch nicht überall über die gleichen Rechte wie verfügen. Ab Ende des Kapitels zählen sie verschiedene Ereignisse und Personen auf, die zur Abschaffung der Sklaverei beigetragen haben.
Zusammenfassung Schulbuch: Das Buch ist für SchülerInnen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe der Grundschule in Kamerun gedacht, in denen ein Überblick über die Geschichte von der vorkolonialen Zeit bis in die Gegenwart unterrichtet wird. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Autoren auf die Geschichte Afrikas.