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Bibliographic data

Song, Tan Kim; Seng, Tan Tor: Secondary school geography, Express Course. Bd. 3. Curriculum Development Institute of Singapore Singapur: Pan Pacific Book Distributors, repr. [Nachdr.]. Aufl., 1988 [1985], 284.

"Bevölkerungsplanung und -kontrolle in Japan"


[S. 284]

[linke Spalte]

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Bevölkerungsplanung und –kontrolle in Japan

Wie bereits erwähnt, lag Japans Bevölkerung vor den 1870ern relativ stabil bei etwa 30 Millionen. Das hing teilweise mit der wirtschaftlichen und sozialen Praxis zusammen. So wurde beispielsweise von Samurais nicht erwartet, vor dem Alter von 30 Jahren zu heiraten. Auch der Vorzug von Jungen war in Japan (und China) weit verbreitet, der zu einigen Tötungen von Mädchen führte. eine Kombination solcher Praktiken ermöglichte es Japan, seine Bevölkerung stabil zu halten.

[rechte Spalte]

Obwohl die japanische Regierung nach den 1870ern ein Bevölkerungswachstum förderte, wurde dieser Plan nach dem Zweiten Weltkrieg umgedreht. Japaner wurden dazu ermutigt, ihre Familien klein zu halten. Abtreibung und Techniken der Geburtenkontrolle wie Sterilisation und der Gebrauch von Verhütungsmitteln waren weit verbreitet. So wurden beispielsweise 1949 246.000 Abtreibungen durchgeführt und 1955 eine Rekordzahl von 1.000.000.

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