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García Gonzalez, Juan; García Gonzalez, Luis: Resumen de Geografía Historia y Cívica. Bd. 3. Quito: Editora Andina, 1985, 35, 38.

"Länder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft"


[S. 35]

LÄNDER DER EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT:

WISSENSCHAFTLICHE, TECHNOLOGISCHE UND KULTURELLE ENTWICKLUNG,

LANDWIRTSCHAFTLICHE PRODUKTION, INDUSTRIE UND TOURISMUS

LÄNDER DER EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT. – Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, gemeinhin bekannt unter dem Namen Europäischer Binnenmarkt, wurde durch den Vertrag von Rom gegründet, unterzeichnet am 25. März 1957 und in Kraft seit Januar 1958. Zunächst waren Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und Holland und die Bundesrepublik Deutschland eingeschlossen. Im Januar 1973 wurden Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich oder Großbritannien aufgenommen, anschließend, 1979, schloss sich auch Griechenland an und trat 1981 in endgültiger Form bei; zuletzt integrierten sich am 29. März 1985 auch Spanien und Portugal in diese Organisation.

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft wird durch einen Rat geleitet, der sich aus einem Minister aus jedem Mitgliedsland zusammensetzt und der Kommission, bestehend aus dreizehn gewählten Mitgliedern der Gemeinschaft, zugestimmt durch den Ministerrat. Diese beiden Organe werden obligatorisch durch den Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Beratungsausschuss beraten, neben anderen spezialisierten Organen.

Diese Organisation hat als Hauptziele: die Einrichtung eines Binnenmarktes; die schrittweise Abnahme der Zolltarife; der freie Verkehr von Kapital, Arbeitskräften und Waren, einzig der jeweiligen wirtschaftlichen und sozialen Gesetzgebung verpflichtet; die Einrichtung einer gemeinsamen Agrarpolitik; die Förderung der industriellen Entwicklung; die kontinuierliche und ausgeglichene Ausweitung der wirtschaftlichen Aktivitäten der Gemeinschaft.

Die Bedeutung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft begründet sich darin, dass ihr Außenhandel mehr als dreißig Prozent des Welthandels umfasst und sie die am meisten fortgeschrittene Technologie nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika besitzt und in einigen Sektoren an erster Stelle steht.

WISSENSCHAFTLICHE, TECHNOLOGISCHE und KULTURELLE ENTWICKLUNG.-

Die Länder, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft bilden, haben in diesem letzten Viertel des Jahrhunderts eine außerordentliche wissenschaftliche, technologische und kulturelle Entwicklung gehabt.

[…]

[S. 38]

Im Großteil der Länder, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft bilden, sind in den letzten Jahren die Computer im Aufwind, die überwiegend in der Industrie und in Unternehmen genutzt werden. Außerdem ist die Ära der Roboter eingeläutet, insbesondere in dem Vereinigten Königreich und der Bundesrepublik Deutschland, deren Technologie sich bald auf die weiteren Länder der Gemeinschaft ausdehnen wird.

Man vermutet, dass Roboter die hochtechnologisierten, intelligenten Hirne sein werden, die das 21. Jahrhundert in erheblichem Anteil charakterisieren werden, an die man die schwierigsten und riskantesten Aufgaben übergeben wird, die der Mensch nur schwer vollbringen könnte, als da sein könnten: in Minen, Weltraumzentren, Laboren, Wartung von Großbetrieben und Einkaufszentren etc.

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